Ich möchte heute auf die aktuellen Ereignisse in der Psychotherapie hinweisen.
Die Versorgung soll laut der Beschlüsse massiv eingeschränkt und die Arbeit an psychischer Gesundheit trotz Alternativen massiv gekürzt und in das Private gedrängt werden. Der schon jetzt eingeschränkte Zugang zu ambulanter Psychotherapie wird zusätzlich erschwert. Dadurch werden mehr Menschen mit akuten und chronischen psychischen Erkrankungen in einer Notsituation, in der sie eigentlich dringend Unterstützung brauchen, um noch weniger Therapieplätze konkurrieren. Darüber hinaus handelt es sich auch hier, wie in anderen aktuell umkämpften Bereichen, um einen, von dem weiblich gelesene Personen als mehrheitlich Berufsausübende besonders betroffen sind.
Hier findet ihr eine gute Zusammenfassung und gesellschaftspolitische Einordnung: https://psy-cast.org/regierung-stoesst-psychotherapie-in-den-abgrund-wie-es-jetzt-mit-den-behandlungen-weitergeht/
Für Möglichkeiten, sich zu engagieren bzw. auf dem Laufenden zu bleiben: https://aktionsbuendnis-psychotherapie.info/
https://www.systemischer-verbund.de/aktuelles
Stellungnahmen der DGSF: https://dgsf.org/presse/stellungnahmen-1/abwertung-ambulanter-psychotherapie-verschaerft-versorgungslage
Es ist aus meiner Sicht wichtig, dran zu bleiben und es nicht einfach geschehen oder über sich ergehen zu lassen. Vielleicht geht es euch aber auch wie mir und ihr habt manchmal einfach keine Kraft zwischen all den Dingen, die sowieso anstehen, euch zusätzlich zu engagieren. In diesen Momenten erscheint Resignation als eine verführerische Erleichterung. Wie ist es bei euch? Was hilft euch, dran zu bleiben? Wo findet ihr Kraft und Solidarität? Wie verbindet ihr euch mit anderen? An welchen Themen seid ihr gerade dran, die hier auch sichtbar werden sollen?
Lasst es uns in den Kommentaren wissen!